Blog der Akademie für Traditionelle Astrologie
Blog | Traditionelle Astrologie Akademie
- Birgit von Borstel
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Wer sich mit Astrologie beschäftigt, begegnet früher oder später zwei etwas märchenhaft klingenden Begriffen: Drachenkopf und Drachenschwanz. Gemeint sind damit der aufsteigende und der absteigende Mondknoten. Aber was haben die Mondknoten mit einem Drachen zu tun?
- Birgit von Borstel
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Darüber freue ich mich wirklich riesig: Nach einem langen und ziemlich intensiven Prüfungsverfahren ist es nun offiziell – unsere Ausbildung in Traditioneller Astrologie (Module 1–6) ist endgültig von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen!
Hinter dieser Zulassung steckt sehr viel Arbeit. Der gesamte Lehrgang wurde dafür noch einmal gründlich unter die Lupe genommen – und umso schöner ist es, jetzt das offizielle ZFU-Siegel auf unserer Website zeigen zu dürfen.
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Die Lospunkte stammen aus der hellenistischen Astrologie und wurden ursprünglich im siderischen Tierkreis entwickelt und angewendet. Dabei handelt es sich nicht um Himmelskörper wie die Planeten, sondern um mathematisch berechnete Punkte, die aus verschiedenen Faktoren des Horoskops entstehen. In der lateinischen Tradition werden sie Partes genannt.
Die beiden wichtigsten Lospunkte sind der Glückspunkt und der Geistpunkt. Beide werden aus den Positionen von Sonne, Mond und dem Aszendenten berechnet.
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Traditionelle Astrologie ist für viele so faszinierend, weil sie relativ zur modernen Astrologie deutlich konkretere und präzisere Aussagen über das Leben eines Menschen zulässt. Doch obwohl aus der Antike zahlreiche Horoskope überliefert sind – überwiegend auf Papyri aus der Zeit zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert –, wissen wir nur sehr wenig darüber, wie eine astrologische Deutung damals tatsächlich klang. Die meisten dieser Horoskope enthalten lediglich technische Angaben wie Planetenstände und die Position des Aszendenten, gelegentlich den Namen des Klienten – aber kaum je eine schriftliche Interpretation.
Daraus schließen Forschende: Die eigentliche Deutung fand vermutlich mündlich während der Konsultation statt. Inspirationen dafür konnte der Astrologe in den Handbüchern finden, die typische Aussagen zu bestimmten Konstellationen überlieferten.
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Wer sich heute mit Astrologie beschäftigt, begegnet den Mondknoten meist als Symbol für die persönliche Entwicklung: Der aufsteigende Mondknoten gilt meist als Hinweis auf eine Lebensaufgabe oder auf den Weg, den ein Mensch im Laufe seines Lebens einschlagen sollte.
Doch diese Deutung ist vergleichsweise jung. In der traditionellen Astrologie wurden die Mondknoten ganz anders verstanden. Die antiken Astrologen sahen im aufsteigenden Mondknoten keine erstrebenswerte Zukunftsrichtung.
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Aktuell läuft im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin die kleine, aber außergewöhnlich spannende Sonderausstellung Schicksal in den Sternen – Die Anfänge des Tierkreises (20. März 2026 – 10. Januar 2027).
Ich habe sie inzwischen bereits drei Mal besucht – und vermutlich wird es nicht dabei bleiben. Mit rund 40 Exponaten ist die Ausstellung zwar überschaubar, erfreut sich aber offenbar großer Beliebtheit: Der reich bebilderte Ausstellungskatalog ist bereits nach kurzer Zeit in die zweite Auflage gegangen.
Wer sich intensiver mit den Ursprüngen des Tierkreises beschäftigen möchte, kann den Katalog direkt über den Shop der Staatlichen Museen zu Berlin bestellen. https://www.smb-webshop.de/epochen/antike/6440/schicksal-in-den-sternen
Zu sehen sind Keilschrifttafeln, Papyri, Münzen, Gemmen und andere Objekte, die eindrucksvoll zeigen, wie sich der Tierkreis in der antiken Welt entwickelte und verbreitete. Die Ausstellung führt von Babylonien über Ägypten bis nach Griechenland und Rom und zeichnet nach, wie aus astronomischen Beobachtungen nach und nach ein astrologisches Weltbild entstand.
Besonders gelungen ist dabei, dass die Ausstellung den Tierkreis nicht nur als astrologisches Symbolsystem zeigt, sondern zugleich als kulturelles, religiöses und wissenschaftliches Phänomen der Antike.
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In vielen antiken astrologischen Lehrbüchern – besonders der hellenistischen und spätantiken Tradition – nehmen Sexualität, Ehe, Begehren und die „sexuelle Natur“ eines Menschen einen auffallend großen Raum ein. Aus heutiger Perspektive wirken manche dieser Passagen beinahe obsessiv, voyeuristisch oder befremdlich detailliert. Tatsächlich hatte diese starke Fokussierung jedoch mehrere tiefere Gründe.
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Astrologie: Ausbildung
Ausbildungszentrum des Deutschen Astrologen-Verbandes



Kursleitung:
DAV-geprüfte Astrologin, studierte Philosophie, Psychologie und Musikwissenschaft in Hamburg. Zunächst in der Musikbranche im Marketing tätig, absolvierte sie nebenberuflich von 1999 bis 2002 eine Ausbildung in psychologischer Astrologie. Es folgten Weiterbildungen in traditioneller Astrologie. Seit 2006 arbeitet sie als Berufsastrologin in Berlin und unterrichtet seit 2007 Astrologie. Sie ist zudem als Heilpraktikerin für Psychotherapie qualifiziert.
2023 gründete sie die Online-Akademie für Traditionelle Astrologie; die hier angebotene Ausbildung ist seit 2022 DAV-zertifiziert. Aktuell studiert sie Geschichte und Religionswissenschaften mit Schwerpunkt Astrologiegeschichte.
Anmeldung und Kontakt:
Birgit von Borstel
Traditionelle Astrologie
Meyerheimstraße 3
10439 Berlin
Tel.: 030-3156 9812
info@birgitvonborstel.de
Astrologische Beratung mit Traditioneller Astrologie
Zusätzlich zu den Kursen biete ich astrologische Beratungen an.
Weitere Informationen und Terminvereinbarungen findest du hier:
Beratungen - Birgit von Borstel





