Wer sich heute mit Astrologie beschäftigt, begegnet den Mondknoten meist als Symbol für die persönliche Entwicklung: Der aufsteigende Mondknoten gilt meist als Hinweis auf eine Lebensaufgabe oder auf den Weg, den ein Mensch im Laufe seines Lebens einschlagen sollte.
Doch diese Deutung ist vergleichsweise jung. In der traditionellen Astrologie wurden die Mondknoten ganz anders verstanden. Die antiken Astrologen sahen im aufsteigenden Mondknoten keine erstrebenswerte Zukunftsrichtung.
Die Mondknoten sind keine Himmelskörper, sondern die Schnittpunkte der Mondbahn mit der scheinbaren Bahn der Sonne. In ihrer Nähe entstehen Sonnen- und Mondfinsternisse – Himmelsereignisse, die in der Antike als außergewöhnlich und oft als unheilvolle Omen galten. Entsprechend wurden auch die Mondknoten selbst im Horoskop betrachtet.
In der arabischen Astrologie des Mittelalters erhielten sie die bis heute bekannten Namen Drachenkopf und Drachenschwanz. Diese eindrucksvollen Bilder stehen sinnbildlich für innere Spannungen und Entwicklungsprozesse. Aus traditioneller Sicht zeigen die Mondknoten daher weniger, wohin wir uns idealerweise entwickeln sollten, sondern eher, wo und auf welche Weise wir mit uns selbst ringen und etwas zu balancieren ist.
Wie wurden die Mondknoten in den historischen Quellen tatsächlich beschrieben? Welche Bedeutung haben sie in den Häusern und Zeichen? Wie wirken sie im Zusammenspiel mit den Planeten? Und wie lassen sie sich heute sinnvoll in der Horoskopdeutung anwenden?
Um diese Fragen geht es im Online-Live-Kurs „Die Mondknoten in der traditionellen Astrologie“. Neben den historischen Grundlagen stehen vor allem konkrete Deutungsmethoden für die astrologische Praxis im Mittelpunkt.
Inhalte des Kurses
- Mondknoten verstehen
- Mondknoten in den Häusern
- Mondknoten in den Zeichen
- Mondknoten im Aspekt mit Planeten
- Mondknoten im Transit
Der Kurs umfasst 5 Live-Lektionen à 120 Minuten und beinhaltet ein ausführliches PDF-Handout.
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